Bohnen-Hummus mit Kurkuma

Hummus gehört zu meinen Lieblingsgerichten. Ich kann ihn locker einmal pro Woche essen. Nicht zuletzt weil er eingetuppert so bequem in meine Tasche und in die halbstündige Mittagspause passt. Das gleiche gilt für Falafel…oder Curry mit Kichererbsen…oder auch Kichererbsen-Salat… Ihr seht wohin das führt. Zu ganz schön vielen Kichererbsen.
Da muss dringend ein wenig Abwechslung rein gebracht werden. Aber wirklich nur ein wenig. Hummus muss schon sein. Die Idee: weißen Bohnen anstelle von Kichererbsen. Dazu noch etwas Kurkuma und Orangensaft – a new star is born! :-)
Weiße Bohnen sind geschmacklich neutraler als Kichererbsen, die eine deutliche nussige Note auszeichnet. Daher eignen sich weiße Bohnen für Hummus, der nicht klassisch zubereitet sondern aromatisiert wird, meiner Meinung nach fast besser als Kichererbsen.


Zutaten (für ca. 1 Weck-Glas à 250 ml):

125 g getrocknete weiße Bohnen (ca. 240 g gekocht, Abtropfgewicht)
1-2 EL Tahina (Reformhaus; dm)
1 TL gehackter Knoblauch
2 EL Olivenöl
Saft von 1 Stk Limette
1 gestrichener TL Salz
125 ml Kochwasser
1TL Kurkuma
Saft von 1-2 Stk Orange

Top Tipp → Die Mengenangabe zu Öl, Wasser und Orangensaft sind variabel. Mit mehr Öl wird der Hummus geschmeidiger. Wem das zu viel Fett ist, der nimmt einfach mehr Wasser. Der Hummus zieht im Kühlschrank noch nach und wird fester. Deshalb füg’ ich zunächst nur den Saft einer Orangen hinzu. Tags darauf, wenn der Hummus seinen Geschmack voll entfaltet hat, verdünn’ ich ihn gegebenenfalls mit dem Saft einer weiteren Orange oder Wasser.

Zubereitung:
Die weißen Bohnen müssen für ca. 10-12 Stunden eingeweicht werden. Das macht man am besten am Tag vor der Zubereitung.
Nachdem mindestens 10 Stunden vergangen sind, werden die Bohnen in einem mittelgroßen Topf mit reichlich frischem Wasser gar gekocht. Das dauert ca. 50 Minuten.
Sind sie gar, braucht man die Bohnen nur noch gemeinsam mit den übrigen Zutaten pürieren. Fertig!

Den Bohnen-Hummus kann man natürlich als Dip zu Fladenbrot oder mit Gemüse snacken, man kann aber auch mal etwas ganz anderes damit machen. Zum Beispiel Nori-Wraps…so oder so, er schmeckt toll!

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