Taboulé, olé olé!

Den Taboulé-Salat kennt man mittlerweile längst nicht mehr nur, wenn man im arabischen Raum geurlaubt hat. Er liegt im Trend und ist auch an gut sortierten Snacktheken erhältlich. Taboulé besteht klassisch im Wesentlichen aus Petersilie und Bulgur sowie Tomaten, Zwiebeln, Zitronen und Olivenöl. Oft wird er auch mit Couscous anstelle von Bulgur serviert. Im Libanon wird Taboulé meist als Vorspeise oder Zwischengang gereicht. Anstelle des klasischen Bulgur bereite ich ihn immer mit Quinoa zu. Dieses „Pseudogetreide“, das eigentlich zu den Gänsefuchsgewächsen zählt, hat einen hohenanteil Eiweiß, enthält 9 essentielle Aminosäuren und ist glutenfrei. Quinoa gibt es in 3 Sorten: weiß, rot und schwarz. Bislang habe ich für Taboulé stets den weißen verwendet. Wie Bulgur ist er geschmacklich eher neutral, weshalb er sich auch besonders gut für süße Salate mit Früchten eignet. Pikanten Speisen vertragen aber auch mal ein stärkeres Aroma wie es der rote Quinoa hat. Darum aber auch wegen der ansprechenden Optik habe ich ihn diesmal für den Taboulé verwendet. Mit Erfolg! Er hat die Aufmerksamkeit aller sofort auf sich gezogen. A new star is born! Rollt den roten Teppich aus, denn hier kommt der Taboulé mit rotem Quinoa!


Zutaten (als Beilage für 4-6 Personen):

250 ml Wasser
125 g roter Quinoa (Reformhaus)
2-3 EL gehackte Petersilie
6-8 Stk Ovaltomaten
3 Stk Schalotten
1 Stk Zitrone
2 El Gemüsebrühe
Salz
eine Handvoll geröstete und gehackte Mandeln zum Garnieren

Zubereitung:

250 ml Wasser zum kochen bringen. Währenddessen den Quinoa in einem Sieb unter fließendem kalten Wasser gründlich spülen. Das kochende Wasser etwas salzen und den Quinoa dazugeben. Abgedeckt ca. 25 Minuten köcheln. Wenn der Quinoa aufgepatzt ist, ist er gar und kann zum Auskühlen beiseite gestellt (gegebenenfalls überschüssiges Wasser abgießen).
Die Kochzeit des Quinoa kann genutzt werden, um die Tomaten kleinzuschneiden sowie die Schalotten und die Petersilie zu hacken. Alles miteinander in einer Schüssel vermengen und mit der Gemüsebrühe, dem Saft von zunächst einer halben Zitronen und ein wenig Salz verrühren. Sobald der Quinoa abgekühlt, kann er unter das Gemüse gerührt werden. Zeit für eine Kostprobe, denn nachsalzen ist kein Problem. Zuviel Salz oder Zitronensaft wären es schon…

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