Knüller Kokos-Kürbissüppchen

In den jüngsten Gesprächen zum Thema Essen und Kochen hab‘ ich – den Herbst vor der Tür – recht häufig den Kürbis erwähnt. Ich bin nämlich ein riesiger Kürbis-Fan, wirklich, ein riiiiesiger! Das geht so weit, dass ich in meinen täglichen 5 Minuten charmanten Wahnsinns meiner Liebe zu ihm gern auch mal in Reimform Ausdruck verleihe…

Trick or treat!
Pumpkin is my meat.
And, as my sweets
I have its seed.
Oh, life would be a toil,
If there was no pumpkin oil.
:D

Spaß beiseite, Kürbis her!
Was die Sorte angeht, bin ich nicht wirklich festgelegt. Ich mag sie alle und ziehe die eine der anderen lediglich im Hinblick auf das konkrete Gericht vor. Ganz anders mein guter Freund Markus. Er ist einer der talentierten Fotografen von Broboters, hat diese schönen Fotos gemacht und kennt nur einen Kürbis, den Hokkaido. Wenn ich Kürbis sage, schreit er: „Jooo, Hokkaidooo!!!“
Da er mich nun schon öfters gefragt hat, ob bzw. wann ich denn etwas mit dem Hokkaido koche, hab‘ ich mir letzten Samstag die Zeit und vom Markt einen Hokkaido genommen, um seiner Bitte endlich nachzukommen. Da das Wetter am Samstag kühl und regnerisch war, ist aus dem Hokkaido ein wärmendes Süppchen geworden. Unglaublich aber war, auf Kernöl habe ich dabei verzichtet. Stattdessen haben mit Kurkuma und Kokos fernöstliche Aromen die Küche durchströmt – einfach himmlisch!


Zutaten (für 2 Personen als Hauptgericht):

1 Stk Hokkaido
½ Stk rote Zwiebel
1 Stk Knoblauch
1 Stk Orange
1 TL Kurkuma
340 ml Gemüsebrühe
100 ml Kokosmilch (bevorzugt: Alnatura, dm)
1 TL Kokosöl
1 EL Olivenöl
Fleur de Sel (Reformhaus)


Kürbis, kürbissuppe, vegetarisch, foodblog Österreich, foodblogger österreich, vegan


Zubereitung:

Das Backrohr auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Hokkaido waschen, halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Salz und Olivenöl einreiben und im Ofen weich garen (ungefähre Dauer: 20-25 Minuten) .
Währenddessen eine Zwiebel halbieren und eine Hälfte hacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls hacken (ca. 1 TL). Die Zwiebel im Kokosöl glasig andünsten. Knoblauch hinzufügen und solange dünsten, bis er seinen Duft entwickelt. Kurkuma dazu und das ganze mit dem  Saft der Orange ablöschen. Kurz, ca. 1 Minute, einreduzieren. Den Zwiebelsud in ein hohes, zum Pürieren geeignetes Gefäß füllen und beseite stellen. Den fertig gegarten Kürbis von der Schale befreien und zusammen mit der Orangen-Zwiebel-Knoblauch-Sud pürieren. Die Gemüsebrühe und die Kokosmilch hinzufügen und erneut pürieren. Mit Fleur de Sel abschmecken. In einem Kochtopf erwärmen und mit Kokosflakes servieren! Das Süppchen ist ein Gedicht, weich wie Samt!!!

Keine Kommentare

    fünf × 1 =